Starker Schulterschluss sichert Zukunft des Vereins Linthkanal

Dank eines schweizerischen Kompromisses konnte ein drohendes Moratorium für den gesamten Linthkanal abgewendet werden. Ein Teilmoratorium mit Aufwertungsmassnahmen wurde eingereicht – getragen von starkem Zusammenhalt und fundierter Argumentation aller Beteiligten.

SV Linthkanal und Kantonalverband St. Gallen erreichen Kompromiss!

Mit einem gut schweizerischen Kompromiss konnte eine Einigung erzielt werden, die dem Fischbestand und den Beteiligten zugutekommt. Am 22. Mai 2024 wurden wir vom Konkordat Linthkanal (Kantone St. Gallen, Zürich, Glarus, Schwyz) überraschend informiert, dass aufgrund des erneuten drastischen Rückganges der Fänge von Äschen und Forellen ein 3-jähriges Moratorium für den ganzen Linthkanal droht! Dies bedeutet das Aus für 120 Mitglieder und den Verein Linthkanal der seit bald 75 Jahren existiert. Noch an der Sitzung haben wir gemeinsam ein Teilmoratorium vorgeschlagen, bei dem der gesperrte Teil mit Aufwertungsmassnahmen wieder hergestellt werden könnte und der andere Teil befischbar bleibt. Innerhalb von 7 Tagen hat der Verein Linthkanal einen mehrseitigen, fundierten Antrag für ein Teilmoratorium an die vier Regierungsräte eingereicht. Mit der vollen Unterstützung aller beteiligten Kantonalverbänden. Die wichtigsten Argumente gegen die Schliessung waren: unzureichende Datenerhebung: Fangstatistik ohne die Anzahl der zurückgesetzten Fische wie in anderen Kantonen (z. Bsp. Kanton Graubünden). keine Berücksichtigung der hohen Pegelstände, bei denen fischen nicht möglich war. ohne Berücksichtigung der durch Prädatoren gefressenen Fische, die stark zugenommen haben keiner der zahlreichen Anträge des Vereines bezüglich Fangmethoden zur schonenderen Befischung der Äsche wurden je bewilligt. Zudem konnten wir beweisen, dass die Erkenntnisse aus einem dem «Schlussbericht Äschenmonitoring Dezember 2016» nicht umgesetzt wurden. Was haben wir daraus gelernt? / Was können wir Euch weitergeben? ermutigt Eure Mitglieder die Fänge korrekt einzutragen – die weitläufige Meinung «weniger eintragen ist besser – dann wird mehr Besatz gemacht» kann nach hinten losgehen überlegt in Eueren Vorständen wie ihr freigelassene Fische erfassen könnt – damit ihr die Daten zur Hand habt. bewahrt Berichte über Eure Gewässer sorgfältig auf bewältig Probleme nicht allein, ein gutes Netzwerk mit politischen Mitstreitern und einer guten Vernetzung mit den Kantonalverbänden ist unerlässlich. Herzlichen Dank all unseren Mitstreitern, insbesondere den Kantonalverbänden Zürich, Glarus und Schwyz, Peter Gabathuler und Mike Egger, die uns tatkräftig unterstütz haben! Ebenso danken wir dem ANJF St. Gallen welches uns laufend informierte und unseren Antrag unterstützte. Mercie vielmal – gemeinsam können wir viel erreichen. Kompromisse sind unabdingbar! Liebe Grüsse Euer Vorstand
Bild fischer an der Linth
Login
Logo Fischereiverband des Kantons St. Gallen
Privacy Overview

Diese Website verwendet Cookies, um Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung zu bieten. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von Ihnen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und helfen unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für Sie am interessantesten und nützlichsten sind.